Der Krankenstand im öffentlichen Dienst Berlins war im Jahr 2016 auffallend hoch. Aus einer Antwort der Senatsfinanzverwaltung auf eine Anfrage der FDP geht hervor, dass die 115 000 Beschäftigten im öffentlichen Dienst, eingerechnet die Beamten und Angestellten in den Senatsverwaltungen und Bezirken, an 37,5 Kalendertagen krankgemeldet waren. Die meisten Ausfälle gab es demnach bei der Berliner Polizei. Dort kamen die knapp 22.000 Beschäftigten auf durchschnittlich 49 Kalendertage, an denen sie arbeitsunfähig waren. Bei den knapp 4.000 Feuerwehrleuten lagen die Werte mit 48 Tagen fast genauso hoch.