Land- und Baumaschinenmechatroniker/-innen warten, prüfen, installieren und setzen Fahrzeuge, Maschinen, Anlagen und Geräte instand. Sie diagnostizieren Fehler und Störungen und deren Ursachen in mechanischen, hydraulischen, elektrischen und elektronischen Systemen. Darüber hinaus bedienen sie Fahrzeuge und deren Systeme und nehmen sie in Betrieb, prüfen Abgase und Einrichtungen zur Emissionsminderung.

 

Land- und Baumaschinenmechatroniker/-innen arbeiten für…

  • Landmaschinen-Werkstätten
  • Land- und Baummaschinen Hersteller
  • Land- und Baumaschinenhandel
  • kommunale Forst- und Landwirtschaft

 

Dort werden sie auch in der Regel ausgebildet.

Bewerber sollten…

  • technisches Verständnis haben
  • räumliches Vorstellungsvermögen haben
  • genau und sorgfältig arbeiten – auch unter Zeitdruck
  • verantwortungsbewusst arbeiten
  • Interesse an Mathe und Physik haben

 

Zugangsvoraussetzung

Grundsätzlich ist keine bestimmte Vorbildung für den Lehrbeginn vorgeschrieben. Die meisten Betriebe erwarten aber einen Hauptschulabschluss, manche auch die Fachoberschulreife (Mittlere Reife). Vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres findet eine Prüfung statt, deren Ergebnis in das Gesamtergebnis der Abschlussprüfung einfließt. Die Ausbildung endet nach dreieinhalb Jahren mit bestandener Gesellenprüfung.

 

Ausbildungsvergütung

Die Höhe der Ausbildungsvergütung ist je nach Wirtschaftsbereich und Region, manchmal sogar je nach Unternehmen sehr unterschiedlich (Vergütungstabelle). Eine berufliche Ausbildung ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach geht`s weiter, beispielsweise als Techniker/-in der Fachrichtung Fahrzeugbau. Ziel kann natürlich auch die berufliche Selbständigkeit sein.

 

Es gibt jede Menge Lehrgänge, Kurse oder Seminare, um sich zu spezialisieren, z. B. über:

  • Schweißen, Schneiden
  • Fahrzeugtechnik
  • Elektrotechnik für Metallberufe

 

Unter bestimmten Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger Berufserfahrung, sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen möglich, u.a.

  • Ausbilder/-in (verantwortlich für die Ausbildung von Azubis)
  • Meister/-in für Landmaschinentechnik
  • Techniker/-in der Fachrichtung Karosserie- und Fahrzeugbautechnik

 

Nach dem Besuch einer Fachoberschule ist das Studium an einer Fachhochschule (FH) möglich, u.a. als

  • Dipl.-Ingenieur/-in