Bergvermessungstechniker/-innen arbeiten in Unternehmen des Bergbaus, in Erdöl- und Erdgasförderbetrieben, in Ingenieur- und Vermessungsbüros sowie im Brunnen- und Tunnelbau. Sie tragen dazu bei, zuverlässige Daten über Rohstoffvorkommen oder die Beschaffenheit des Gesteins zu erhalten. Dazu vermessen sie Rohstoffvorkommen und nehmen deren geologische Verhältnisse auf, stellen die Ergebnisse in Form von Karten und Plänen zeichnerisch dar und werten die Ergebnisse aus.

Bergvermessungstechniker/-innen arbeiten für…

Unternehmen des Kohlebergbaus und des Erzbergbaus sowie in Anlagen zur Kali- und Salzgewinnung

Vermessungsbüros von Architekten und Ingenieuren, im Brücken- und Tunnelbau sowie in der öffentlichen Verwaltung in Bergbauämtern

 

Bewerber/innen sollten…

  • Interesse an zeichnerischer Tätigkeit haben,
  • Interesse an Mathematik und Naturwissenschaften haben

 

Zugangsvoraussetzungen

Grundsätzlich ist keine bestimmte Vorbildung für den Lehrbeginn vorgeschrieben. Die meisten Betriebe erwarten aber mindestens den Hauptschulabschluss. Vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres findet eine Zwischenprüfung statt. Die Ausbildung endet nach drei Jahren mit bestandener Abschlussprüfung.

 

Ausbildungsvergütung

Die Höhe der Ausbildungsvergütung ist je nach Wirtschaftsbereich und Region, manchmal sogar je nach Unternehmen sehr unterschiedlich (Vergütungstabelle). Eine berufliche Ausbildung zum/zur Bergvermessungstechniker/-in ist der erste Schritt ins Berufsleben. Unter bestimmten Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger Berufserfahrung, sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen möglich, ggf. ein Studium:

  • Techniker/in – Vermessungstechnik
  • Techniker/in – Bohr-, Förder-, Rohrleitungstechnik
  • Techniker/in – Bergbautechnik
  • Vermessungswesen, Kartographie
  • Bergbau, Bergtechnik
  • Geowissenschaften