Ofen- und Luftheizungsbauer/-innen entwerfen und errichten Kachelöfen und verputzte Öfen, Backöfen, handwerklich erstellte Herde und Kamine, sie montieren Warmluftheizungen, Be- und Entlüftungsanlagen, Elektrospeicherheizungen, Öl-, Gas- und Feststoffbrenner, zentrale Heizöl-Versorgungsanlagen und Schornsteine. Sie stellen industriell gefertigte Feuerstätten auf und schließen sie an, bauen Flächenheizungen auf, installieren Heiz- und Kamineinsätze,montieren Rohrleitungen, Kanäle und Komponenten von ofen- und luftheizungstechnischen Anlagen und sie installieren und prüfen elektrische Baugruppen und Komponenten. Zudem übernehmen sie Kundendienste und führen Inspektionen und Instandhaltungen durch, beraten und betreuen Kunden und weisen sie in die Bedienung der Anlagen ein.

Ofen- und Luftheizungsbauer/-innen arbeiten für …

  • Betriebe für Grundofen-, Kachelofen- und Kaminbau
  • Backofenbauer
  • Installations- und Heizungsbaubetriebe

Dort werden sie in der Regel auch ausgebildet.

 

  • Bewerber/-innen sollten …
  • Sinn für Formen und Farben haben
  • kontaktfreudig sein
  • räumliches Vorstellungsvermögen besitzen
  • genau arbeiten und zupacken können
  • gute Zensuren in Mathe und Physik haben

 

Zugangsvoraussetzung

Grundsätzlich ist keine bestimmte Vorbildung für den Lehrbeginn vorgeschrieben. Die meisten Betriebe erwarten aber mindestens den Hauptschulabschluss. Nach zwei Jahren findet eine Zwischenprüfung statt. Die Ausbildung endet nach drei Jahren mit bestandener Gesellenprüfung.

 

Ausbildungsvergütung

Die Höhe der Ausbildungsvergütung ist je nach Wirtschaftsbereich und Region, manchmal sogar je nach Unternehmen sehr unterschiedlich (Vergütungstabelle). Eine berufliche Ausbildung ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach geht‘s weiter, beispielsweise als Meister/-in oder als Techniker/-in der Fachrichtung Klimatechnik. Ziel kann natürlich auch die berufliche Selbständigkeit sein. Es gibt jede Menge Lehrgänge, Kurse oder Seminare, um sich zu spezialisieren, z. B.

  • baulicher Wärmeschutz
  • Niedrigenergiehaus
  • Heizöltankanlagen

 

Unter bestimmten Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger Berufserfahrung, sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen möglich, u.a.:

  • Ausbilder/-in (verantwortlich für die Ausbildung von Azubis)
  • Ofen- und Luftheizungsbaumeister/-in
  • Techniker/-in der Fachrichtung Bautechnik oder Klimatechnik

 

Nach dem Besuch einer Fachoberschule ist das Studium an einer Fachhochschule (FH)möglich, z.B. Dipl.-Ingenieur/-in  Versorgungstechnik