Restaurantfachleute empfangen und betreuen Gäste, beraten sie über das Speiseangebot und dazu passende Getränke, präsentieren und servieren Speisen und Getränke fachgerecht, bereiten Speisen und Getränke am Tisch des Gastes zu und sie dekorieren. Sie richten Gästeräume her, reinigen und pflegen sie, planen Festlichkeiten und Veranstaltungen und führen sie durch, erstellen Abrechnungen und rechnen die Tageskasse ab.

Restaurantfachleute arbeiten für …

  • Gastgewerbe
  • Restaurants
  • Hotels
  • Cafés Bistros

Dort werden sie in der Regel auch ausgebildet.

 

Bewerber/-innen sollten …

  • die deutsche Sprache beherrschen und Grundkenntnisse in Fremdsprachen haben
  • gute Manieren und sicheres Auftreten haben
  • gut (Kopf-)rechnen können
  • geschickt sein und unter Zeitdruck arbeiten können
  • kontaktfreudig und hilfsbereit sein

 

Zugangsvoraussetzung

Grundsätzlich ist keine bestimmte Vorbildung für den Lehrbeginn vorgeschrieben. Die meisten Betriebe erwarten aber einen Hauptschulabschluss, manche auch die Fachoberschulreife (Mittlere Reife). Die Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre.

Ausbildungsvergütung

Die Höhe der Ausbildungsvergütung ist je nach Wirtschaftsbereich und Region, manchmal sogar je nach Unternehmen sehr unterschiedlich (Vergütungstabelle). Eine berufliche Ausbildung ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach geht’s weiter, beispielsweise mit einem Aufenthalt im Ausland, um neue Speisen und Getränke kennen zu lernen, aber auch um Sprachen zu lernen. Ziel kann natürlich auch die berufliche Selbständigkeit sein.

 

Folgende Weiterbildungen sind möglich:

  • Weinseminare,
  • Kurse zum Dekorieren,
  • Verkaufsförderung oder Rhetorik
  • Ausbilder/-in (verantwortlich für die Ausbildung von Azubis, Ausbildereignungsprüfung ist auch Bestandteil der Meisterprüfung)
  • Restaurantmeister/-in