Maskenbildner und Maskenbildnerinnen entwickeln Gestaltungskonzeptionen für die Erstellung von Maskenbildern. Sie planen, kalkulieren und organisieren ihre Arbeit, entwerfen die für die Maskenbilder notwendigen Bestandteile und stellen diese her, insbesondere Perücken, Haarteile, Bärte, plastische Teile und Masken. Sie fertigen Maskenbilder an unter Verwendung von Masken, Haaren, Schminke, Glatzen und plastischen Materialien, gestalten Charaktertypen, historische und zeitgenössische Persönlichkeiten – auch unter Berücksichtigung ethnologischer Merkmale – sowie Phantasie- und Tiergestalten. Weiterhin entwerfen und realisieren sie Spezialeffekte, wie Hautveränderungen, Verletzungen und Deformationen, fertigen Skizzen und zeichnerische Entwürfe an.

 

Bewerber/-innen sollten …

  • räumlich und farblich gut sehen können
  • in der Lage sein, eigenständig kreativ und zugleich nach Vorgabe zu arbeiten
  • zeichnerisch und gestalterisch begabt sein
  • gut mit Menschen umgehen können
  • an Kunstgeschichte und Kultur interessiert sein

 

Zugangsvoraussetzung

Grundsätzlich ist keine bestimmte Vorbildung für den Ausbildungsbeginn vorgeschrieben. Die meisten Betriebe erwarten aber einen Hauptschulabschluss oder auch die Fachoberschulreife (Mittlere Reife). Die Ausbildung dauert drei Jahre.

 

Ausbildungsvergütung

Die Höhe der Ausbildungsvergütung ist je nach Wirtschaftsbereich und Region, manchmal sogar je nach Unternehmen sehr unterschiedlich (Vergütungstabelle). Eine berufliche Ausbildung ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach geht‘s weiter, beispielsweise als staatlich geprüfte/r Gestalter/-in. Ziel kann natürlich auch die berufliche Selbständigkeit sein. Unter anderem möglich ist eine Fortbildung zum/zur Ausbilder/-in (verantwortlich für die Ausbildung von Lehrlingen). Für Leute mit (Fach-) Abitur bietet sich auch ein Studium zum/zur Masken- und Kostümbildner /-in an.