Bankkaufleute beraten Kunden und informieren sie über die Angebote der Bank, Sparkasse oder Volksbank. Sie wirken bei Marketingmaßnahmen der Bank mit, kennen die Vorschriften des Verbraucher- und Datenschutzes, kennen sich mit allen Fragen der Kontoführung aus, eröffnen, führen und schließen Konten im Auftrag der Kunden und sie sind sowohl mit dem Zahlungsverkehr innerhalb Deutschlands, Europas als auch mit dem internationalen Zahlungsverkehr vertraut. Sie beraten ihre Kunden, wie sie ihr Geld und anderes Vermögen gewinnbringend und sicher anlegen können, kennen die verschiedenen Kreditarten für Privatkunden und Unternehmen, prüfen die rechtlichen und wirtschaftlichen Voraussetzungen bei Kreditgeschäften und wissen, was die einzelnen Bankgeschäfte an Umsatz für das Kreditinstitut erwarten lassen.

Bankkaufleute arbeiten für …

  • Banken, Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken
  • Bausparkassen
  • Versicherungsgesellschaften
  • Immobilienbüros
  • Vermögens- und Finanzberatung

Dort werden sie in der Regel auch ausgebildet

 

Bewerber/-innen sollten …

  • gerne mit Menschen zu tun haben
  • sich sprachlich gut ausdrücken können
  • gute Umgangsformen haben
  • teamfähig sein
  • gerne mit Zahlen umgehen
  • verantwortungsbewusst arbeiten
  • einen gepflegten äußeren Eindruck machen
  • bereit sein, sich regelmäßig weiterzubilden

 

Zugangsvoraussetzung

Grundsätzlich ist keine bestimmte Vorbildung für den Lehrbeginn vorgeschrieben. Die meisten Betriebe erwarten aber die Fachoberschulreife (Mittlere Reife), manche auch Abitur. In der Mitte des zweiten Ausbildungsjahres findet eine Zwischenprüfung statt. Die Ausbildung endet nach drei Jahren mit bestandener Abschlussprüfung.

 

Ausbildungsvergütung

Die Höhe der Ausbildungsvergütung ist je nach Wirtschaftsbereich und Region, manchmal sogar je nach Unternehmen sehr unterschiedlich (Vergütungstabelle). Eine berufliche Ausbildung ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach geht.s weiter, beispielsweise als Bankfachwirt/-in. Ziel kann natürlich auch die berufliche Selbständigkeit sein. Nach dem erfolgreichen Besuch von Seminaren, Lehrgängen und Kursen können Sie die Karriereleiter nach oben klettern, z. B. als:

  • Gruppenleiter/-in
  • Abteilungsleiter/-in
  • Zweigstellen- und Filialleiter/-in

 

Unter bestimmten Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger Berufserfahrung, sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen möglich, u.a. als:

  • Ausbilder/-in (verantwortlich für die Ausbildung von Azubis)
  • Bankfachwirt/-in (IHK-Prüfung)
  • Bankbetriebswirt/-in