Fachkräfte für Speiseeis haben nicht nur im Sommer Hochkonjunktur. Zu allen Jahreszeiten sind die verschiedensten Kreationen ein willkommener Genuss. Als Spezialisten ihres Fachs beherrschen sie die verschiedensten Techniken und Rezepturen der Eisherstellung. Eiscreme, Halbgefrorenes und Sorbets gehören ebenso in ihr Repertoire, wie das Gestalten von Eistorten, Eisdesserts oder Eisbechern. Aber auch Werbung, Verkaufsförderung und Warenwirtschaft, werden von ihnen beherrscht. Der Umgang mit Gästen will gelernt sein, sonst nützt auch die beste handwerkliche Fertigkeit nicht viel.

 

Fachkräfte für Speiseeis arbeiten…

  • für Konditoreien
  • in Eiscafés oder Restaurants
  • 0der natürlich in einer Gelateria

 

Bewerber/-innen sollten…

  • technisches Interesse haben
  • eigenverantwortlich und zuverlässig arbeiten
  • viel Sinn für Hygiene und Sauberkeit haben
  • gerne im Team arbeiten

 

Zugangsvoraussetzung

Grundsätzlich ist keine bestimmte Vorbildung für den Lehrbeginn vorgeschrieben. Die Betriebe erwarten aber mindestens den Hauptschulabschluss, manche auch die Fachoberschulreife (Mittlere Reife). Ausbildungsbetrieb und Auszubildender entscheiden, in welcher der vier Fachrichtungen die Ausbildung erfolgt: Am Ende des ersten Ausbildungsjahres findet eine Zwischenprüfung statt. Die Ausbildung endet nach drei Jahren mit bestandener Abschlussprüfung.

Ausbildungsvergütung

Die Höhe der Ausbildungsvergütung ist je nach Wirtschaftsbereich und Region, manchmal sogar je nach Unternehmen sehr unterschiedlich (Vergütungstabelle). Eine berufliche Ausbildung ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach geht‘s weiter, beispielsweise als Industriemeister/-in in der Süßwarenindustrie. Ziel kann natürlich auch die berufliche Selbständigkeit sein.

Es gibt jede Menge Lehrgänge, Kurse oder Seminare, um sich zu spezialisieren, z. B.

  • Arbeitssicherheit

Unter bestimmten Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger Berufserfahrung, sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen möglich, u. a.:

  • Ausbilder/-in (verantwortlich für die Ausbildung von Azubis)
  • Industriemeister/-in der Süßwaren- oder Lebensmittelindustrie
  • Techniker/-in Lebensmittelverarbeitung

 

Nach dem Besuch einer Fachoberschule ist das Studium an einer Fachhochschule möglich, u. a.:

  • Diplom-Betriebswirt/-in