Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker/-innen planen und entwickeln Rollladen, Jalousien, Markisen, Rolltore und -gitter. Sie be- und verarbeiten Kunststoff, Holz, Metalle und Textilien, sie stellen Rollpanzer, Behänge und Klappläden her, sie stellen Führungen und Tragkonstruktionen her und sie stellen die Wickelwellen her und bauen sie zusammen. Hiernach bauen sie den manuellen und maschinellen Antrieb zusammen, stellen Rollraumverkleidungen her und bauen sie zusammen, bauen die Anlagen ein, (Welle, Antrieb und Rollpanzer) und prüfen sie. Sie beheben Störungen und warten die Anlagen und sie bauen einbruchsschützende Elemente an Fenstern und Türen ein.

Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker/-innen arbeiten für … 

  • Firmen, die Rollladen, Jalousien, Markisen, Rolltore und -türen einbauen.

Dort werden sie in der Regel auch ausgebildet.

Bewerber/-innen sollten…

  • räumliches Vorstellungsvermögen haben, um Entwürfe umzusetzen
  • sorgfältig arbeiten
  • kontaktfreudig und teamorientiert sein

Zugangsvoraussetzung

Grundsätzlich ist keine bestimmte Vorbildung für den Lehrbeginn vorgeschrieben. Die Betriebe erwarten aber mindestens den Hauptschulabschluss, manche auch die Fachoberschulreife (Mittlere Reife). Vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres findet eine Zwischenprüfung statt. Die Ausbildung endet nach drei Jahren mit bestandener Gesellenprüfung.

Ausbildungsvergütung

Die Höhe der Ausbildungsvergütung ist je nach Wirtschaftsbereich und Region, manchmal sogar je nach Unternehmen sehr unterschiedlich (Vergütungstabelle). Eine berufliche Ausbildung ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach geht‘s weiter, beispielsweise als Textildesigner/-in. Ziel kann natürlich auch die berufliche Selbständigkeit sein.

Es gibt jede Menge Lehrgänge, Kurse oder Seminare, um sich zu spezialisieren, z. B.

  • Holzoberflächenbehandlung
  • Kunststofftechnologie
  • EDV-Bereich
  • Holz und Kunststoff

Unter bestimmten Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger Berufserfahrung, sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen möglich, u.a.:

  • Ausbilder/-in (verantwortlich für die Ausbildung von Azubis)
  • Rollladen- und Jalousiebauermeister/-in
  • Techniker/-in der Fachrichtung Holztechnik
  • Techniker/-in für Betriebswissenschaft

Nach dem Besuch einer Fachoberschule ist das Studium an einer Fachhochschule möglich, z.B.

  • Dipl.-Ingenieur/-in