Kaufleute für Verkehrsservice stellen sich auf die Bedürfnisse ihrer Kunden ein, beraten sie und können einfache Auskünfte in mindestens einer Fremdsprache geben. Sie ermitteln für ihre Kunden geeignete Verkehrswege, Verkehrsmittel und Verkehrsverbindungen im Personenverkehr sowie die jeweiligen Fahrpreise. Sie erklären ihren Kunden die vertraglichen und gesetzlichen Bestimmungen im Personenverkehr, betreuen ihre Kunden vor  und nach der Reise und übernehmen Aufgaben des Marketings. Sie sind kaufmännisch tätig und bearbeiten  Zahlungsvorgänge, bereiten die Buchführung vor und ermitteln den Bedarf an Betriebsmitteln.

Kaufleute für Verkehrsservice arbeiten für …

  • Verkehrsunternehmen
  • Verkehrsverbünde

Dort werden sie in der Regel auch ausgebildet.

 

Bewerber/-innen sollten …

  • gern mit Menschen zu tun haben
  • freundlich auftreten
  • verantwortungsbewusst sein
  • auch in schwierigen Situationen einen klaren Kopf behalten
  • gerne im Team arbeiten

 

Zugangsvoraussetzung

Grundsätzlich ist keine bestimmte Vorbildung für den Lehrbeginn vorgeschrieben. Die meisten Betriebe erwarten aber die Fachoberschulreife (Mittlere Reife). Auszubildende und Lehrbetrieb entscheiden gemeinsam, in welchem der beiden Schwerpunkte Verkauf und Service Sicherheit und Service die Ausbildung erfolgt. In der Mitte des zweiten Ausbildungsjahres findet eine Zwischenprüfung statt. Die Ausbildung endet nach drei Jahren mit bestandener Abschlussprüfung.

Ausbildungsvergütung

Die Höhe der Ausbildungsvergütung ist je nach Wirtschaftsbereich und Region, manchmal sogar je nach Unternehmen sehr unterschiedlich (Vergütungstabelle). Eine berufliche Ausbildung ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach geht’s weiter, beispielsweise als Touristikfachwirt/-in. Ziel kann natürlich auch die berufliche Selbständigkeit sein. Es gibt jede Menge Lehrgänge, Kurse oder Seminare, um sich zu spezialisieren, z. B. Fremdenverkehrswesen, Verkehrslogistik, Buchhaltung in Verkehrsbetrieben und Transport gefährlicher Güter.

Unter bestimmten Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger Berufserfahrung, sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen möglich, u.a.:

  • Ausbilder/-in (verantwortlich für die Ausbildung von Azubis)
  • Touristikfachwirt/-in
  • Betriebswirt/-in
  • Fachrichtung Reiseverkehr/Touristik

Nach dem Besuch einer Fachoberschule ist das Studium an einer Berufsakademie möglich, z.B.

  • Touristik-Management-Assistent/-in