Schiffszimmerer/-innen übernehmen Holzarbeiten an Schiffen, Booten und Yachten, z. B. die Verkleidung von Bordwänden, die Anfertigung von Einbauten und Inneneinrichtungen, die Mastfertigung u.ä. Außerdem fertigen sie Modelle und Schablonen für Bauteile im Stahlschiffbau her.

Schiffszimmerer/-innen arbeiten für …

  • Schiffswerften

Dort werden sie in der Regel auch ausgebildet.

Bewerber/-innen sollten …

  • zupacken können
  • handwerklich geschickt sein
  • technisches Verständnis besitzen

Zugangsvoraussetzung

Grundsätzlich ist keine bestimmte Vorbildung für den Lehrbeginn vorgeschrieben. Die meisten Betriebe erwarten aber einen Hauptschulabschluss. Die Ausbildung endet nach dreieinhalb Jahren mit bestandener Abschlussprüfung.

Ausbildungsvergütung

Die Höhe der Ausbildungsvergütung ist je nach Wirtschaftsbereich und Region, manchmal sogar je nach Unternehmen sehr unterschiedlich (Vergütungstabelle). Eine berufliche Ausbildung ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach geht‘s weiter, beispielsweise als Holztechniker/-in. Ziel kann natürlich auch die berufliche Selbständigkeit sein.

Es gibt jede Menge Lehrgänge, Kurse oder Seminare, um sich zu spezialisieren, z. B.

  • Holzbe- und -verarbeitung
  • Blechbe- und verarbeitung
  • CAD Computer Aided Design

Unter bestimmten Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger Berufserfahrung, sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen möglich, u.a.:

  • Boots- und Schiffbauermeister/-in
  • Industriemeister/-in Metall
  • Techniker/-in Holztechnik

Nach dem Besuch einer Fachoberschule ist das Studium an einer Fachhochschule (FH) möglich, z.B. Dipl.-Ingenieur/-in