Die Betreuung der Luftreisepassagiere übernehmen – am Boden und in der Luft – die Servicekaufleute im Luftverkehr. Die Anforderungen sind mittlerweile so umfangreich, dass viele Fluggesellschaften neben oder anstelle von Stewardessen und Stewards diesen dreijährigen Beruf ausbilden bzw. ausbilden lassen. Servicekaufleute im Luftverkehr checken die Fluggäste am Abfertigungsschalter ein und kümmern sich um das Wohl und die Sicherheit ihrer Gäste im Flugzeug. Darüber hinaus sind sie auch kaufmännisch tätig und erledigen Aufgaben im Marketing, im Rechnungswesen und der Qualitätskontrolle. Sie sind daher mit allen organisatorischen Vorgängen eines Unternehmens im Luftverkehr vertraut. Dabei beherrschen sie mindestens eine Fremdsprache und verfügen über Servicementalität.

Servicekaufleute im Luftverkehr arbeiten für …

  • Fluggesellschaften Flughäfen
  • Abfertigungsgesellschaften

Dort werden sie in der Regel auch ausgebildet.

Bewerber/-innen sollten …

  • kontaktfreudig sein
  • freundlich auftreten
  • teamfähig sein
  • Einfühlungsvermögen haben
  • gute Zensuren in einer Fremdsprache haben
  • flexibel sein

Nicht geeignet ist die Ausbildung …

  • bei Flugangst
  • für diejenigen, die sich in engen Räumen unwohl fühlen

Zugangsvoraussetzung

Grundsätzlich ist keine bestimmte Vorbildung für den Lehrbeginn vorgeschrieben. Die meisten Betriebe erwarten aber mindestens den Hauptschulabschluss oder die Fachoberschulreife (Mittlere Reife). In der Mitte des zweiten Ausbildungsjahres findet eine Zwischenprüfung statt. Die Ausbildung endet nach drei Jahren mit einer Abschlussprüfung.

Ausbildungsvergütung

Die Höhe der Ausbildungsvergütung ist je nach Wirtschaftsbereich und Region, manchmal sogar je nach Unternehmen unterschiedlich (Vergütungstabelle). Eine berufliche Ausbildung ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach geht’s weiter, beispielsweise als Touristikfachwirt/-in.

Es gibt jede Menge Lehrgänge, Kurse oder Seminare, um sich zu spezialisieren, z. B.

  • Stressbewältigung
  • Übersetzen und Dolmetschen
  • Ladungssicherung

Unter bestimmten Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger Berufserfahrung, sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen möglich, u.a.:

Ausbilder/-in (verantwortlich für die Ausbildung von Azubis)

  • Fachkaufmann/-frau für Marketing und Vertrieb
  • Touristikfachwirt/-in

Nach dem Besuch einer Fachoberschule ist das Studium an einer Berufsakademie möglich, z.B. Touristik-Management-Assistent/-in