Biologisch-technische Assistenten/-innen unterstützen z.B. Rechtsmediziner bei der Analyse kleinster organischer Spuren. Dabei bewegen sie sich im Bereich der Gen-Technik, die derzeit auch auf anderen Gebieten den Fortschritt mitbestimmt. Gen-Technik wird z.B. als Heilungschance bei vielen hartnäckigen Krankheiten angesehen. Aber auch bei der Entwicklung von Medikamenten, der Züchtung bestimmter Pflanzen mit ganz besonderen Eigenschaften oder allgemein in der Forschung, überall wird die Mitarbeit von Biologisch-technischen Assistenten/-innen benötigt.

 

Sie werden ausgebildet…

  • in Biologie und Mikrobiologie
  • in Biotechnologie und Informatik
  • in Chemie und Technischer Physik
  • in Mathematik und Betriebswirtschaftslehre

 

Bewerber/-innen sollten …

  • genau und konzentriert arbeiten können
  • verantwortungsbewusst und zuverlässig arbeiten
  • unempfindlich gegen Temperaturunterschiede sein
  • Freude am Experimentieren haben Interesse an Naturwissenschaften, besonders Biologie und Chemie Ordnungssinn haben
  • gute Noten im Fach Mathematik mitbringen

 

Nicht geeignet ist die Ausbildung …

  • bei Anfälligkeit für Infektionen und Allergien

 

Zugangsvoraussetzung

Grundsätzlich ist keine bestimmte Vorbildung für die Ausbildung vorgeschrieben. Die meisten Schulen erwarten aber  die Fachoberschulreife (Mittlere Reife). Die Ausbildung erfolgt als schulische Ausbildung mit einer Dauer von 2 Jahren. Der Besuch schulischer Ausbildungen wird nicht vergütet. Es besteht die Möglichkeit, ausbildungsbegleitend die Allgemeine Fachhochschulreife zu erwerben. Eine berufliche Ausbildung ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach geht’s weiter, beispielsweise als Umwelttechniker/-in. Ziel kann natürlich auch die berufliche Selbständigkeit sein. Klar ist: Wer heutzutage gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt bzw. als selbständige/r Unternehmer/-in haben will, muss flexibel sein und sich regelmäßig weiterbilden. Folgende Weiterbildungen sind möglich: Umweltschutz Abwasserbehandlung

Nach dem Besuch einer Fachschule können auch weiterführende Berufe in folgenden Bereichen erlernt werden:

  • Biotechniker/-in
  • Umwelttechniker/-in

Mit der Fachhochschulreife ist ein anschließendes Studium an einer Fachhochschule möglich, z.B. im Fach Biotechnologie.