Die Zeugnisse der Vergangenheit fachgerecht für die Nachwelt zu erhalten, das ist die Aufgabe von Denkmaltechnischen Assistenten/-innen.Denkmaltechnische Assistenten/Assistenten/-innen führen Bestands- und Schadensaufnahmen an Baudenkmalen aus, sie erstellen Schadenskartierungen und Schadensdokumentationen und unterstützen die Erarbeitung von Sanierungskonzepten. Sie erforschen die Baugeschichte, ordnen Bauwerke und Bauteile stilistisch ein, arbeiten an der Um- und Neuplanung mit und erstellen Werkzeichnungen. Sie erfassen Dokumentationsabläufe, übernehmen Kalkulations- und Abrechnungsaufgaben im Zusammenhang von Ausschreibung und Abrechnung von Bauvorhaben.

Sie arbeiten in…

  • Architektur- und Ingenieurbüros
  • Denkmalbehörden und Bauämtern
  • in Handwerksbetrieben
  • an Hochschulen

Bewerber/-innen sollten …

  1. genau und konzentriert arbeiten können
  2. verantwortungsbewusst und zuverlässig arbeiten
  3. Sinn für Details, Zahlen und Statistiken haben
  4. Freude an Dokumentationsarbeiten mittels Computer mitbringen
  5. Interesse an Denkmalen und deren Erhaltung haben

Zugangsvoraussetzung

Grundsätzlich ist keine bestimmte Vorbildung für die Ausbildung vorgeschrieben. Die meisten Schulen erwarten aber  die Fachoberschulreife (Mittlere Reife). Die Ausbildung erfolgt als schulische Ausbildung mit einer Dauer von 2 Jahren. Der Besuch schulischer Ausbildungen wird nicht vergütet. Eine berufliche Ausbildung ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach geht’s weiter, beispielsweise als Techniker/-in. Ziel kann natürlich auch die berufliche Selbständigkeit sein. Klar ist: Wer heutzutage gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt bzw. als selbständige/r Unternehmer/-in haben will, muss flexibel sein und sich regelmäßig weiterbilden.

Mit der Fachhochschulreife ist ein anschließendes Studium an einer Fachhochschule möglich, z.B. als Architekt/-in.