Schädlingsbekämpfer und Schädlingsbekämpferinnen schützen Menschen, Tiere, Pflanzen, Vorräte, Materialien, Bauten und Umwelt durch vorbeugende Maßnahmen und -wenn erforderlich- durch Bekämpfungsmaßnahmen vor negativer Beeinflussung durch Schädlinge.

 

Schädlingsbekämpfer/innen arbeiten …

  • im Gesundheits- und Vorratsschutz
  • im Holz- und Bautenschutz
  • im Pflanzenschutz

an wechselnden Einsatzorten im Innen- und Außenbereich für öffentliche, gewerbliche und private Auftraggeber.

 

Bewerber/-innen sollten …

  • an der Umwelt interessiert sein
  • kontaktfreudig sein

 

Zugangsvoraussetzung

Grundsätzlich ist keine bestimmte Vorbildung für den Lehrbeginn vorgeschrieben. Die meisten Betriebe erwarten aber mindestens den Hauptschulabschluss. Vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres findet eine Zwischenprüfung statt. Die Ausbildung endet nach drei Jahren mit bestandener Abschlussprüfung.

 

Ausbildungsvergütung

Die Höhe der Ausbildungsvergütung ist je nach Wirtschaftsbereich und Region, manchmal sogar je nach Unternehmen sehr unterschiedlich (Vergütungstabelle).

Eine berufliche Ausbildung ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach geht’s weiter, beispielsweise besteht die Möglichkeit der beruflichen Selbständigkeit. Weiterbildung ist auch der Schlüssel zum Aufstieg in leitende Funktionen. Hier bietet sich nach entsprechender Berufspraxis z.B. eine Fortbildung als Technische/r Umweltfachwirt/-in oder Technische/r Fachwirt/-in an.

Wer über die erforderliche Hochschulzugangsberechtigung verfügt, kann auch ein Studium in Betracht ziehen. Hier bieten sich z.B. Studiengänge in den Bereichen Biologie, Umweltschutz und Umwelttechnik oder Hygienetechnik an.