Rinderwahnsinn, Vogelgrippe oder Salmonellen: Tierkrankheiten und Seuchen zu diagnostizieren und gesundheitsschädliche Erreger in tierischen Lebensmitteln zu entlarven, gehört zu Ihren Aufgaben als Veterinärmedizinisch-technische/r Assistent/-in. Um Krankheitserregern auf die Spur zu kommen, nehmen Sie als Veterinärmedizinisch-technische/r Assistent/-in Gewebe, Blut oder Organe von Tieren genau unter die Lupe. Sie suchen nach verbotenen Hormonen im Fleisch oder nach Salmonellen in Milchprodukten. In zuvor von dir präparierten Gewebeproben spüren Sie Bakterien, Pilze, Viren und Würmer auf und entdecken Ursachen für Erkrankungen bei Tieren. Sie wenden dafür beispielsweise mikroskopische, biochemische oder mikrobiologische Verfahren an. Sie bedienen die entsprechenden technischen Geräte und Apparate zur Diagnostik und dokumentieren die Ergebnisse sorgfältig.

Sie werden ausgebildet…

  • Histologie
  • Zytologie und Spermatologie
  • Lebensmittelkunde
  • Anatomie und Physiologie
  • Mikrobiologie
  • Bakteriologie
  • Tierseuchenbekämpfung u.v.m

Bewerber/-innen sollten …

  • große Interesse an Biologie mitbringen
  • Interesse an labortechnischen Untersuchungen haben
  • genau und ausdauernd arbeiten können
  • keine Berührungsängste mit tierischen Gewebeproben usw. haben

Nicht geeignet ist die Ausbildung …

  • bei Anfälligkeit für Infektionen und Allergien

 

Zugangsvoraussetzung

Grundsätzlich ist keine bestimmte Vorbildung für die Ausbildung vorgeschrieben. Die meisten Schulen erwarten aber  die Fachoberschulreife (Mittlere Reife). Die Ausbildung erfolgt als schulische Ausbildung mit einer Dauer von 3 Jahren. Der Besuch schulischer Ausbildungen wird nicht vergütet. Eine berufliche Ausbildung ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach geht’s weiter. Fortbildungsmöglichkeiten im veterinärmedizinischen diagnostischen Bereich sind vielfältig. Es besteht die Möglichkeit der Weiterbildung im Bereich einer/eines Fach-VMTA, d.h. eine vertiefende Ausbildung in einem der Fachgebiete. Für die pädagogische Laufbahn gibt es die Lehr-V/MTA-Ausbildung oder ein Studium der Medizinpädagogik.