Dafür hat er Anspruch auf Vorlage der erforderlichen Unterlagen; so ist ihm auf Verlangen eine Liste über die Bruttogehälter auszuhändigen. Das LAG Mecklenburg-Vorpommern hat in seinem Beschluss vom 15. Mai 2019 bestätigt, dass der Betriebsrat eine nicht anonymisierte Vorlage der Listen beanspruchen kann. Das wurde damit begründet, dass die Inhalte der Aufgabenerfüllung eine konkrete Zuordnung zwischen Arbeitnehmer und Bruttovergütung erforderlich machen. Es wurde zudem entschieden, dass die datenschutzrechtlichen Vorgaben der EU-DSGVO dem Einsichtsrecht nicht entgegenstehen.