„Der Arbeitgeber braucht ein besonderes Interesse dafür”, sagt Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht in Berlin. Der Chef könne zum Beispiel nicht einfach so von allen seinen Mitarbeitern einen Corona-Test verlangen. Maßgeblich ist, dass der Arbeitgeber keine eigene Bewertung dessen vornimmt, was er für eine erhöhte Infektionsgefahr hält. Vielmehr müsse er bei seinen Entscheidungen die Maßnahmen der Behörden berücksichtigen. Also etwa die der Landesbehörden, die zum Beispiel Quarantäneverordnungen erlassen oder aber die Vorgaben des Robert-Koch-Instituts (RKI). Gemeinsam mit der Bundesregierung legt das RKI zum Beispiel fest, welche Staaten als Risikogebiete.