Daher ist am Arbeitsplatz Präsenz und Engagement gefragt. So schleppen sich Millionen von Berufstätigen trotz Erkältung an ihre Arbeitsstelle. Um trotz der klassischen  Symptome eines grippalen Infektes wie Gliederschmerzen, Kopfweh und Abgeschlagenheit funktionsfähig zu sein, suchen die Betroffenen ein Mittel, das rasch hilft. Aber ist es überhaupt sinnvoll, erkältet zur Arbeit zu gehen?

Bei Erkältungssymptomen für Schmerz-Linderung sorgen

In dieser Situation kommt es auf eine effektive Symptomlinderung an, für die sich beispielsweise Paracetamol und Phenylephrin qualifizieren. Paracetamol ist der Klassiker gegen Fieber und Schmerzen. Phenylephrin lässt die Nasenschleimhäute abschwellen. Diese Kombination ist beispielsweise in GeloProsed (Apotheke) enthalten. Das Pulver in praktischen Aufreißbeuteln löst sich ohne Wasser direkt im Mund und kann so auch unterwegs bequem eingenommen werden.

Wegen der Ansteckungsgefahr lieber daheim bleiben

Auch wenn sich die anderen Mitarbeiter anfänglich darüber freuen, dass der kranke Kollege den Weg ins Büro findet – die Ansteckungsgefahr bei einem grippalen Infekt ist groß. Verbreitet werden die viralen Erreger per Tröpfcheninfektion, die beim Sprechen, Niesen oder Husten durch Vernebelung an die Luft abgegeben werden. Von dort gelangen sie über den Atemstrom von Mensch zu Mensch und können sich ungehindert ausbreiten. Wer in einem Großraumbüro arbeitet oder viel Publikumsverkehr hat, sollte besser nicht erkältet zur Arbeit gehen und mit einer Erkältung besser zuhause bleiben. Auch Menschen, die in einem Vielsprecherberuf arbeiten, wie Lehrer, Sänger, Schauspieler und Call Agents, sollten bei starken Halsschmerzen nicht arbeiten und lieber die Stimmbänder schonen. Bei Fieber ist Bettruhe angesagt. Wer dann arbeitet, riskiert Folgeerkrankungen, im schlimmsten Fall eine Herzmuskelentzündung.

Richtig genesen

Wer vorm Arbeitsplatz fern bleibt benötigt eine Krankschreibung vom Arzt. Doch hat ein Kranker zwangsläufig Stubenarrest? Nach Auffassung des Bundesarbeitsgerichts dürfen krank geschriebene Arbeitnehmer nichts unternehmen, was die Genesung verzögert oder gar gefährdet. Doch die Gesundung findet nicht nur im Bett statt, es ist erlaubt, was ihr zu Gute kommt. So ist ein Spaziergang an der frischen Luft, das Schläfchen im Gartenstuhl oder auch die Teilnahme am Familienfest kein verbotenes Verhalten.