Tut er das nicht, ist das Urteil aufzuheben. Das entschied das Oberlandesgericht Frankfurt am Main (Az. 1 Ss 174/17). Geklagt hatte eine Medizinstudentin, die in zwei Betrugsfällen zu einer Geldstrafe von 135 Tagessätzen à 35 Euro verurteilt. Eine Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen wird ins Führungszeugnis aufgenommen, das in der Regel bei der ärztlichen Approbation vorzulegen ist. Das Strafmaß gefährde daher die berufliche Zukunft der Studentin.