Dadurch können sie höheren Lohn weiterhin pauschal versteuern lassen. Für einen Arbeitgeber ist es komfortbel, wenn er Lohn pauschal mit 25 Prozent plus Soli und Kirchensteuer versteuern darf. Das geht bei kurzfristig Beschäftigten, wenn sie nur gelegentlich und nicht läger als 18 Arbeitstage am Stück arbeiten und Verdienstgrenzen einhalten. Diese wurden angehoben: Der durchschnittliche Verdienst darf bei maximal 120 Euro pro Tag liegen, der durchschnittliche Stundenlohn bei maximal 15 Euro. Bislang lag die Tagesgrenze bei 72 Euro, die Stundengrenze bei 12 Euro. Vorteil für Angestellte: Sie müssen bereits versteuertes Arbeitsentgeld nicht mehr in der Steuererklärung berücksichtigen. Alternativ kann der Arbeitgeber die Steuern individuell berechnen.