Die Zahlen steigen seit Jahren. Doch muss man seinen Chef konkret darüber informieren, dass man an einer Depression erkrankt ist oder darf man das für sich behalten? Mit einer Depression kann man seinen Job selten wirklich gut machen und seine arbeitsvertraglichen Pflichten voll erfüllen. Wer trotzdem einfach weiterarbeitet, riskiert Abmahnungen und seinen Job. Deshalb sollten Betroffene unbedingt zum Arzt gehen und sich krankschreiben lassen. Diese Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung muss natürlich in der Firma oder beim Chef vorgelegt werden. Aber: In der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung wird die konkrete Krankheit nicht genannt! Und seinem Chef muss man nicht mitteilen, welche Krankheit man hat. Weder eine Depression noch ein anderes körperliches oder seelisches Leiden muss im Detail offenbart werden. Übrigens müssen Sie auch nicht darauf antworten, wenn ihr Chef wissen will, wann Sie voraussichtlich zurückkommen. Eine mögliche Antwort könnte dann lauten: „Das kann ich nicht sagen. Das muss der Arzt entscheiden.“