Aber viele dieser Klauseln und damit die Pflicht des Arbeitnehmers, Fortbildungskosten zurückzuzahlen, sind unwirksam. Darüber informiert die Deutsche Anwaltsauskunft. Eine Klausel zur Rückzahlung von Fortbildungskosten, die in Betriebsvereinbarungen festgelegt ist, benachteiligt einen Arbeitnehmer dann unangemessen, wenn die Rückzahlungsklausel nicht differenziert. Eine solche Klausel ist nur dann wirksam, wenn die Pflicht zur Rückzahlung nur eintritt, wenn der Arbetnehmer das Nichtbestehen selbst zu verantworten hat. Hier liegt also die rechtliche Grenze von Rückzahlungsverpflichtungen in Betriebsvereinbarungen, so das Landesarbeitsgericht Sachsen.