Objektbeschichter/-innen bearbeiten Metalle und Kunststoffe. Sie überwachen chemische Prozesse in der Galvanikanlage, führen Schichtdickenprüfungen durch, warten und halten technische Einrichtungen instand, polieren und glätten beschichtete Werkstücke und stellen sicher, dass die Umwelt nicht bei der Galvanisierung belastet wird.

Bewerber/-innen sollten …

  • Ausdauer haben, auch wenn es mal schwierig wird
  • gesundheitlich stabil sein
  • unempfindlich gegen Wärme sein
  • keine Probleme haben mit Gerüchen
  • handwerkliches Geschick zeigen

Sie sollten Spaß haben …

  • an Physik und Chemie
  • an der Bedienung technische Anlagen
  • an der Zusammenarbeit mit anderen Kollegen.

Nicht geeignet ist die Ausbildung …

  • bei Überempfindlichkeit gegen Wärme und Gerüche
  • bei Anfälligkeit für Infektionen
  • bei Neigung zu Rückenbeschwerden

 

Zugangsvoraussetzung

Grundsätzlich ist keine bestimmte Vorbildung für den Lehrbeginn vorgeschrieben. Die meisten Betriebe erwarten aber einen Hauptschulabschluss, manche auch die Fachoberschulreife (Mittlere Reife). Die Ausbildungsinhalte des ersten Ausbildungsjahres sind für Objektbeschichter/-innen und Verfahrensmechaniker/-innen für Beschichtungstechnik gleich. Nach dem zweiten Ausbildungsjahr findet eine Zwischenprüfung statt. Die Ausbildung dauert drei Jahre.

Ausbildungsvergütung

Die Höhe der Ausbildungsvergütung ist je nach Wirtschaftsbereich und Region, manchmal sogar je nach Unternehmen sehr unterschiedlich (Vergütungstabelle). Eine berufliche Ausbildung ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach geht’s weiter, beispielsweise als Industriemeister/-in der Fachrichtung Oberflächenveredlung oder als Handwerksmeister/-in. Ziel kann natürlich auch die berufliche Selbständigkeit sein. Folgende Weiterbildungen sind möglich:

  • Ausbilder/-in (verantwortlich für die Ausbildung von Azubis, ist auch Bestandteil der Meisterprüfung)
  • Industriemeister/-in der Fachrichtung Oberflächenveredlung oder Metall

Nach dem Besuch einer Fachoberschule ist das Studium an einer Fachhochschule möglich: Betriebswirtschaft für das Handwerk (Übernahme von kaufmännischen Aufgaben in größeren Handwerksbetrieben); Technische Betriebswirtschaft (Personalplanung im Betrieb, Kostenentscheidungen und Verkauf).