Verfahrensmechaniker/-innen für Brillenoptik stellen Glas- und Kunststoffrohlinge her und bearbeiten sie weiter, sie schleifen Rohlinge, glätten und polieren die Gläser, formen die Gläser, messen, prüfen und kontrollieren die Produkte auf optische Eigenschaften, geometrische Anforderungen und kosmetische Abweichungen. Verfahrensmechaniker/-innen für Brillenoptik arbeiten für  Unternehmen der optischen Industrie.

Dort werden sie in der Regel auch ausgebildet.

Bewerber/-innen sollten…

  • Spaß an Feinarbeit haben
  • sich für physikalische Vorgänge interessieren
  • räumliches Vorstellungsvermögen haben
  • sehr genau arbeiten

 

Zugangsvoraussetzung

Grundsätzlich ist keine bestimmte Vorbildung für den Lehrbeginn vorgeschrieben. Die Betriebe erwarten aber mindestens den Hauptschulabschluss, manche sogar die Fachoberschulreife (Mittlere Reife). Vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres findet eine Zwischenprüfung statt. Die Ausbildung endet nach drei Jahren mit bestandener Abschlussprüfung.

Ausbildungsvergütung

Die Höhe der Ausbildungsvergütung ist je nach Wirtschaftsbereich und Region, manchmal sogar je nach Unternehmen sehr unterschiedlich (Vergütungstabelle). Eine berufliche Ausbildung ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach geht‘s weiter, beispielsweise als Glastechniker/-in. Ziel kann natürlich auch die berufliche Selbständigkeit sein. Es gibt jede Menge Lehrgänge, Kurse oder Seminare, um sich zu spezialisieren, z. B. Optik, Feinwerktechnik und Elektrotechnik. Unter bestimmten Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger Berufserfahrung, sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen möglich, u.a.:

  • Ausbilder/-in (verantwortlich für die Ausbildung von Azubis)
  • Industriemeister/-in
  • Glastechniker/-in
  • Technische/-r
  • Betriebswirt/-in

Nach dem Besuch einer Fachoberschule ist das Studium an einer Fachhochschule möglich, z.B.

  1. Dipl.-Ingenieur/-in