Chirurgiemechaniker/-innen bearbeiten Formen und Oberflächen von Instrumenten, Geräten oder Implantaten. Sie programmieren dazu computergesteuerte Maschinen,  bearbeiten Werkstücke, montieren und demontieren Instrumente, Geräte und Implantate und prüfen die Funktion deren Funktion. Sie setzen Instrumente, Geräte oder Implantate instand und arbeiten an innovativen Neuheiten für den Gesundheitsmarkt.

 

Chirurgiemechaniker/-innen arbeiten für …

  • Hersteller von Chirurgieinstrumenten, -geräten und -implantaten

Dort werden sie in der Regel auch ausgebildet.

 

Bewerber/-innen sollten …

  • Spaß an Feinarbeit haben und sehr sorgfältig arbeiten
  • räumliches Vorstellungsvermögen haben
  • bereit sein, sich regelmäßig fachlich weiterzubilden

 

Zugangsvoraussetzung

Grundsätzlich ist keine bestimmte Vorbildung für den Lehrbeginn vorgeschrieben. Die meisten Betriebe erwarten aber einen Hauptschulabschluss, manche auch die Fachoberschulreife (Mittlere Reife). Vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres findet eine Zwischenprüfung statt. Die Ausbildung endet nach dreieinhalb Jahren mit bestandener Gesellenprüfung.

 

Ausbildungsvergütung

Die Höhe der Ausbildungsvergütung ist je nach Wirtschaftsbereich und Region, manchmal sogar je nach Unternehmen sehr unterschiedlich (Vergütungstabelle).

Eine berufliche Ausbildung ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach geht‘s weiter, beispielsweise als Chirurgiemechanikermeister/-in. Ziel kann natürlich auch die berufliche Selbständigkeit sein. Es gibt jede Menge Lehrgänge, Kurse oder Seminare, um sich zu spezialisieren, z. B.:

  • Werkstofftechnik
  • computergestützte Entwurfsplanung und Zeichnung

 

Unter bestimmten Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger Berufserfahrung, sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen möglich, u.a.:

  • Ausbilder/-in (verantwortlich für die Ausbildung von Azubis)
  • Chirurgiemechanikermeister/-in
  • Industriemeister/-in der Fachrichtung Metall

 

Nach dem Besuch einer Fachoberschule ist das Studium an einer Fachhochschule möglich, u.a. als Dipl.-Ingenieur/-in