Denn dann gehen die geburtenstarken Jahrgänge aus der Babyboomer-Generation in Rente. Die gute Nachricht: Wer sich fit macht für den Arbeitsmarkt der Zukunft, verbessert seine beruflichen Perspektiven. Weiterbildung und Nachqualifizierung etwa durch das Nachholen eines Berufsabschlusses sind ratsam.

Weiterbildung ist unverzichtbar

Einen Job auf Lebenszeit gibt es heute kaum noch. Die Arbeitsmärkte ändern sich ständig und mit ihnen die Anforderungen an die Belegschaft. Um mithalten zu können, sind kontinuierliche Weiterbildung und lebenslanges Lernen unverzichtbar. Weiterbildung mindert das Risiko, einen bestehenden Job zu verlieren. Sie erhöht die Chancen auf eine bessere Position und auf ein höheres Gehalt. Weiterbildung fördert die Entwicklung der Persönlichkeit und erhöht das Selbstwertgefühl.

Den Berufsabschluss nachholen

Auch hierzulande arbeiten sehr viele Menschen, ohne für den ausgeübten Beruf den geeigneten Abschluss zu haben. Wer seinen Berufsabschluss nachholt, verbessert seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt erheblich. Neben der Bundesagentur für Arbeit helfen dabei auch erfolgreiche regionale Initiativen.

Mit Berufsabschluss mehr verdienen:

Katrin Blackburn etwa ist in einem Duty-Free-Shop am Flughafen Frankfurt/Main beschäftigt. 2016 hat die 35-Jährige ihren Abschluss als Einzelhandelskauffrau nachgeholt. Ein solcher Berufsabschluss steigert nicht nur das Selbstwertgefühl und den sozialen Status, sondern kann auch das Einkommen verbessern. Im Durchschnitt liegt der Bruttostundenlohn bei Personen mit Berufsabschluss um etwa 60 Prozent über dem Niveau von Ungelernten.

Dennoch spielen vor der Wahl für eine Weiterbildung zwei Fragen eine Rolle:

Welches Ziel verfolgen Sie?

Planen Sie einen Jobwechsel oder arbeiten Sie auf eine Beförderung hin? Oder möchten Sie sich mit den gewonnenen Kompetenzen einmal selbstständig machen? Je besser Sie Ihr (langfristiges) Ziel kennen, desto besser können Sie auch passende Angebote aus zahlreichen Weiterbildungsmöglichkeiten auswählen.

Was ist Ihre Motivation?

Möchten Sie aus freien Stücken eine berufliche Weiterbildung machen oder sehen Sie sich von Ihrem Arbeitgeber dazu gezwungen? Diese Frage ist mitunter entscheidend für die Mühe und den Zeitaufwand, den Sie in die Weiterbildung stecken – und natürlich für die Eigeninitiative und -motiviation.